Die Mezcal-Destillation in Tongefäßen ist eine traditionelle Methode, die in Mexiko über Generationen weitergegeben wurde. Im Gegensatz zu Kupferbrennblasen bieten Tontöpfe eine geringere Kapazität, was zu einem langsameren Destillationsprozess führt, der jedoch ein reiches kulturelles Erbe mit sich bringt. Die fermentierte Maische wird in den Topf gegeben und darauf, ohne direkten Kontakt, ein großes löffelförmiges Gefäß gestellt. Dieses Gefäß ist mit einem Schilfrohr verbunden, das an der Seite des Topfes herausragt, so dass das Destillat entweichen kann. Der Topf ist mit einer Aluminium- oder Kupferpfanne verschlossen, in die kontinuierlich Wasser gegossen wird, um den Mezcaldampf zu kühlen. Durch diese Kühlung kondensiert der Dampf, der dann in den Behälter tropft. Dieser Prozess ist nicht nur eine Kunst für sich, sondern beeinflusst auch das Geschmacksprofil des Mezcals. Da die Tontöpfe porös sind, ermöglichen sie eine einzigartige Interaktion zwischen dem Mezcal und der Umgebung, was zu einem Endprodukt mit unverwechselbaren Noten beiträgt, die man bei mit modernen Methoden hergestellten Mezcals nicht findet. Die Destillation in Tongefäßen ist ein Beweis dafür, wie wichtig es ist, alte Techniken zu bewahren, nicht nur wegen ihres historischen Wertes, sondern auch wegen des einzigartigen Charakters, den sie dem Mezcal verleihen, einem Getränk, das die Essenz des Landes und die Tradition seiner Erzeuger verkörpert. Das Foto wurde in Sola de Vega, Oaxaca aufgenommen.

Lehmtöpfe für die Mezcal-Destillation in Villa Sola de Vega.
Die Mezcal-Destillation in Tongefäßen ist eine traditionelle Methode, die in Mexiko über Generationen weitergegeben wurde. Im Gegensatz zu Kupferbrennblasen bieten Tontöpfe eine geringere Kapazität, was zu einem langsameren Destillationsprozess führt, der jedoch ein reiches kulturelles Erbe mit sich bringt. Die fermentierte Maische wird in den Topf gegeben und darauf, ohne direkten Kontakt, ein großes löffelförmiges Gefäß gestellt. Dieses Gefäß ist mit einem Schilfrohr verbunden, das an der Seite des Topfes herausragt, so dass das Destillat entweichen kann. Der Topf ist mit einer Aluminium- oder Kupferpfanne verschlossen, in die kontinuierlich Wasser gegossen wird, um den Mezcaldampf zu kühlen. Durch diese Kühlung kondensiert der Dampf, der dann in den Behälter tropft. Dieser Prozess ist nicht nur eine Kunst für sich, sondern beeinflusst auch das Geschmacksprofil des Mezcals. Da die Tontöpfe porös sind, ermöglichen sie eine einzigartige Interaktion zwischen dem Mezcal und der Umgebung, was zu einem Endprodukt mit unverwechselbaren Noten beiträgt, die man bei mit modernen Methoden hergestellten Mezcals nicht findet. Die Destillation in Tongefäßen ist ein Beweis dafür, wie wichtig es ist, alte Techniken zu bewahren, nicht nur wegen ihres historischen Wertes, sondern auch wegen des einzigartigen Charakters, den sie dem Mezcal verleihen, einem Getränk, das die Essenz des Landes und die Tradition seiner Erzeuger verkörpert. Das Foto wurde in Sola de Vega, Oaxaca aufgenommen.
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